1.1.2014 – Suche nach Vermissten vor St. Peter-Ording

2.1.2014. Das neue Jahr war noch keinen Tag alt, als die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bereits zum ersten Einsatz 2014 gerufen wurden:

Bei St. Peter-Ording beteiligten sich zwei Rettungseinheiten der DGzRS an einer stundenlangen Suche nach Vermissten im Watt.

Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS schickte am Nachmittag des Neujahrstags den Seenotkreuzer THEODOR STORM der Station Büsum und das Seenotrettungsboot PAUL NEISSE der Freiwilligenstation Eiderdamm in den Einsatz, den vor Ort die Feuerwehr koordinierte. Zur Unterstützung forderten die Seenotretter einen SAR-Hubschrauber der Marine an.

Insgesamt drei Menschen wurden südlich von St. Peter-Ording im Watt vermisst, zunächst ein Paar und später noch ein einzelner Mann, der getrennt von den beiden unterwegs war. Nach stundenlanger Suche konnte die Besatzung des SAR-Hubschraubers den Mann des Paares nur noch tot bergen. Der Frau gelang es, sich selbst an Land zu retten. Der weitere Mann, der erst während der bereits laufenden Suche nach dem Paar ebenfalls vermisst gemeldet worden war, wurde vom SAR-Hubschrauber der Marine gerettet.

Der erste Einsatz der Seenotretter im neuen Jahr glich für die Freiwilligen-Besatzung der Station Eiderdamm dem letzten des Jahres 2013: Am gleichen Ort war die PAUL NEISSE bereits am 22. Dezember bei einer Suche nach einem Wattwanderer, der wohlauf gefunden wurde, unterstützend im Einsatz gewesen. Die Besatzung des Seenotkreuzers THEODOR STORM wiederum hatte vor Büsum im August 2013 ein Paar aus einem Priel in letzter Minute gerettet .


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