ADAC Motorboot Masters Berlin

ADAC Motorbootserien am 11. und 12.10.2014 in Düren

10.10.2014.  In den ADAC Motorbootserien ist alles für ein großes Finale angerichtet. Auf dem Badesee in Düren-Gürzenich (Landkreis Düren) stehen am 11. und 12. Oktober die Titelentscheidungen im ADAC Motorboot Masters, dem ADAC Motorboot Cup und in allen vier Klassen des ADAC Jetboot Cup auf dem Programm. Bei der erst zweiten Auflage des Rennens wartet ein anspruchsvoller Sieben-Bojen-Kurs auf die Piloten.

ADAC Motorboot Masters: Duell in der Königsklasse

Im ADAC Motorboot Masters geht es im direkten Duell zwischen Mike Szymura (21, Berlin) und Nikita Lijcs (19, Lettland) um den Gesamtsieg. Vor den letzten vier Einzelrennen in Düren hat Szymura zwölf Punkte Vorsprung auf seinen Rivalen. Das bedeutet, dass Lijcs noch aus eigener Kraft Champion werden kann, wenn er in allen vier Rennen vor Szymura und im Spitzenfeld landet. „Man hat in Berlin mit meinem Unfall und zuletzt in Rendsburg mit Nikitas Defekt gesehen, wie schnell es gehen kann. Ich hoffe, dass die Meisterschaft beim Finale auf sportliche Weise im Wasser entschieden ist“, sagt Szymura im Vorfeld des Rennens.

Im bisherigen Saisonverlauf wechselten sich Szymura und Lijcs an jedem Rennwochenende an der Spitze der Gesamtwertung ab. „Ich hoffe, dass das in Düren nicht passiert“, so Szymura, der sich zum ersten deutschen Gesamtsieger im ADAC Motorboot Masters seit Manuel Saueressig 2011 krönen könnte. Nicht weniger spannend ist der Kampf um den dritten Platz in der Gesamtwertung. Der aktuell Drittplatzierte Uwe Brettschneider (49, Berlin) liegt nur zwölf Zähler vor Patrick Wiese (26, Bondorf) und 22 Punkte vor Neuling Kevin Köpcke (22, Jork).

ADAC Motorboot Cup: Schäfer hat alle Trümpfe in der Hand

Deutlicher fällt die Führung von Sascha Schäfer (27, Muggensturm) im ADAC Motorboot Cup aus. Der zehnfache Saisonsieger kommt mit einem soliden Vorsprung von 52 Punkten zum Finale. „Ich konnte schon in den letzten Rennen clever fahren und musste nicht bis ans Limit gehen. Jetzt heißt es, sich bis zum Finale fit zu halten und das Boot auf Vordermann zu bringen. Sicher haben wir den Titel noch nicht und wir müssen für alles gewappnet sein“, weiß Schäfer. Beruhigender Umstand für den Gesamtführenden: In den bisherigen 19 Saisonrennen war Schäfer nie schlechter als Vierter. Vier vierte Plätze würden ihm in Düren zum Titelgewinn reichen.

Theoretische Chancen auf den Gesamtsieg haben noch drei Mitstreiter von Schäfer: Neuling Ronny Mathys (30, Schweiz), Vorjahres-Vizemeister Max Stilz (16, Kernen) und Routinier Christian Tietz (35, Dresden). Das Trio ist in der Meisterschaft durch 18 Punkte getrennt.

ADAC Jetboot Cup schließt Premierensaison ab

In der Premierensaison des ADAC Jetboot Cup sind die Titelentscheidungen vor dem Finale noch in allen vier Klassen offen. Am spannendsten ist die Ausgangsposition in der Klasse Ski Stock, in der der Führende Angelo Mennillo (33, Straubing) und Verfolger Paul Schäfer (44, Darmstadt) nur durch neun Punkte getrennt sind (entspricht dem Punkteunterschied zwischen Platz 1 und 3). „Das wird noch ein ganzes Stück Arbeit, denn in unserer Klasse ist alles möglich“, sagt Mennillo.

In den anderen Klassen gehen Klaus Rädge (44, Pfungstadt; Ski Open), Burak Erverdi (28, Hamburg; Runabout Stock) und Frank Wittling (45, Frechen; Runabout Open) mit deutlichem Vorsprung in das letzte Saisonrennen, sodass ein Zieleinlauf in den Punkterängen allen drei Fahrern bereits zum Meistertitel in ihrer Klasse reichen würde. „Nach drei Siegen fühle ich mich schon ziemlich sicher. Aber man weiß ja nie“, sagt Frank Wittling, der am Sonntag mit seinem vierten Sieg im vierten Rennen die Saison perfekt abschließen möchte.


WERBUNG:

Schreibe einen Kommentar