Tagung der Seenotretter in Wilhelmshaven 24.5.2014

25.5.2014. Anlässlich seiner turnusgemäßen Tagung hat das Beschlussfassende Gremium der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonnabend, 24. Mai 2014, in Wilhelmshaven den ehrenamtlichen Vorstand der Seenotretter im Amt bestätigt.

Vorsitzer Gerhard Harder sowie seine beiden Stellvertreter Ingo Kramer und Michael Schroiff wurden für die Amtsperiode von 2014 bis 2018 wiedergewählt. Ferner erteilte das Gremium dem DGzRS-Vorstand Entlastung. Eines der Tagungsthemen war das bevorstehende 150-jährige Bestehen der DGzRS im kommenden Jahr.

Ende Mai/Anfang Juni 2015 begehen die Seenotretter dieses besondere Jubiläum mit viel Aufmerksamkeit auch auf internationaler Ebene. In Bremerhaven finden dann Konferenz und Kongress der International Maritime Rescue Federation (IMRF) statt. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte der deutschen Seenotretter wird die DGzRS Gastgeber für die Zusammenkunft der internationalen Familie der Seenotrettungsdienste sein.

Die DGzRS, die in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee für den maritimen Such- und Rettungsdienst zuständig ist, tagte mit ihrem Beschlussfassenden Gremium (früher: Gesellschaftsausschuss) in diesem Jahr erstmals in ihrer langen Geschichte in Wilhelmshaven. Die dortige Rettungsstation hingegen gehört zu den ältesten: Sie existiert bereits seit 1870. Damals wie heute sind dort ausschließlich freiwillige Seenotretter im Einsatz.

Am letzten Juli-Sonntag des Jahres, dem 27. Juli 2014, veranstaltet die DGzRS erneut den „Tag der Seenotretter“ auf vielen Stationen zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde am Stettiner Haff. Im Mittelpunkt dieses Aktionstages steht die Arbeit der 180 fest angestellten und rund 800 freiwilligen, ehrenamtlich tätigen Rettungsmänner. Schiffsbesichtigungen und -vorführungen locken alljährlich zahlreiche Besucher auch aus dem Binnenland auf die Rettungsstationen an den Küsten und auf den Inseln.

Rund 300.000 Förderer unterstützen die Seenotretter mit regelmäßigen Spenden. Nach wie vor finanziert die DGzRS ihre gesamte Arbeit ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen, ohne jegliche staatlich-öffentliche Mittel zu beanspruchen. Schirmherr der Seenotretter ist der Bundespräsident.


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